Die Zombiewirtschaft
– Warum die Politik Innovation behindert und die Unternehmen in Deutschland zu Wohlstandsbremsen geworden sind

Wie wirtschaftspolitische Fehlsteuerung Deutschland in die Zombiewirtschaft führt
In „Die Zombiewirtschaft“ analysiert Alexander Horn die tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungen in Deutschland seit der Finanzkrise 2008. Während Vermögenspreise wie Aktien stark steigen, bleiben die Einkommen der Beschäftigten nahezu stagnierend. Unternehmen verfügen zwar über erhebliche Geldreserven, sehen aber keine sinnvollen Investitionsmöglichkeiten. Diese Entwicklung führt laut Horn zu einer wirtschaftlichen Lähmung, in der Unternehmen ihrer zentralen Aufgabe – dem Wohlstandsaufbau – nicht mehr gerecht werden.
Ursache dieser Misere sei vor allem die Politik. Statt Rahmenbedingungen für Innovation und Wandel zu schaffen, verfolgt sie eine stabilitätsorientierte Agenda, die bestehende Strukturen konserviert. Die staatliche Geld- und Wirtschaftspolitik verhindert gezielt das Platzen von Blasen und schützt unproduktives Kapital vor Wertverlust. So entsteht ein wirtschaftliches System, in dem echte Produktivität und Wachstum ausgebremst werden. Horn spricht von einer Zombiewirtschaft, in der viele Unternehmen nur noch formal existieren, aber keine produktive Dynamik mehr entfalten können.
Das Buch beleuchtet nicht nur die Symptome dieser Fehlentwicklung, sondern zeigt auch, wie politische Eingriffe in den Markt langfristig Wohlstand zerstören können. Dabei kritisiert Horn die Rolle der Europäischen Zentralbank, der Bundesregierung und anderer Institutionen, die aus seiner Sicht einer gesamtgesellschaftlichen Wohlstandsstrategie im Wege stehen. Unterstützt wird er durch Beiträge von Michael von Prollius und Phil Mullan, die seine Analyse ergänzen und vertiefen. Gemeinsam stellen sie die zentrale Frage: Wie lässt sich ein produktives Wirtschaftssystem wiederbeleben?
Autor
Alexander Horn ist selbständiger Unternehmensberater und lebt in Frankfurt am Main. Er publiziert mit Fokus auf wirtschaftspolitische Themen und hat seine politische Heimat beim Politikmagazin Novo. Horn ist Autor mehrerer Bücher, darunter gemeinsam mit anderen Novo-Autoren auch „Experimente statt Experten: Plädoyer für eine Wiederbelebung der Demokratie“. Er schreibt Kommentare und Essays für Zeitung und Zeitschriften, unter anderem für die NZZ und Achgut.
Kurzübersicht
- ISBN: 978-3-944610-61-0
- Buchart: Sachbuch
- Format: Taschenbuch
- Seitenzahl: 377
- Buchgröße (cm) / Gewicht (g): 10,8 × 17,6 / 356 g
- Erscheinungsdatum: 1. Aufl. / 28.04.2020
- Verlag: Novo – Alexander Horn Publikationen
- Verkaufspreis: 15 Euro