Nickolas Emrich
Der Preis unserer Toleranz – Warum innere Sicherheit die neue soziale Gerechtigkeit ist

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Der Preis unserer Toleranz | Warum innere Sicherheit die neue soziale Gerechtigkeit ist | Artikelnummer: 978-3-69066-278-9

Printausgabe

ISBN 978-3-69066-278-9
Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag

18,00 €

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Innere Sicherheit als neue soziale Frage: Nickolas Emrich plädiert für Zero Tolerance

Wer über innere Sicherheit schreibt, schreibt meist aus einer Perspektive: der des Juristen, des Polizisten oder des Betroffenen. Nickolas Emrich vereint alle drei. Nach Jurastudium und Unternehmerkarriere wechselte er zur Berliner Polizei, diente sieben Jahre als Streifenbeamter – und setzte sich anschließend ein knappes Jahr in den Führerstand einer Berliner U-Bahn. Dort erlebte er als BVG-Fahrer Respektlosigkeit, der er machtlos gegenüberstand: zerstörte Scheiben, missbräuchlich gezogene Notbremsen, ohne je eine Konsequenz.

Daraus entwickelt Emrich seine Grundthese: Soziale Gerechtigkeit wird hierzulande fast ausschließlich als Frage der Umverteilung verhandelt, doch wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist und dessen Kinder ohne Schutz auf dem Schulhof aufwachsen, fragt nicht nach mehr Bürgergeld, sondern nach einem Staat, der seine eigenen Regeln durchsetzt. Innere Sicherheit sei kein Randthema der Politik, sondern die Voraussetzung für echte Chancengleichheit.

Theoretisch verankert Emrich seine Forderungen in der Broken-Windows-Theorie von Wilson und Kelling: Unreparierte Kleinschäden signalisieren Kontrollverlust und ziehen größere Verstöße nach sich, belegt mit New York unter Giuliani, Singapur und Zürichs Vier-Säulen-Modell. Mit Hayeks „Ordnung der Freiheit“ argumentiert er, dass Nulltoleranz dem Liberalismus nicht widerspricht, sondern dessen notwendige Ergänzung ist. Den stärksten Teil bildet die juristische Einordnung: Nicht das materielle Strafrecht sei das Problem, sondern die prozessuale Trägheit zwischen Tat und Konsequenz – mehr als die Hälfte aller Verfahren wird wegen Geringfügigkeit eingestellt. Daraus leitet er Reformvorschläge ab: Untersuchungshaft bei Wiederholungsgefahr, Mindestfreiheitsstrafe für Messertragen und eine professionalisierte Stadtpolizei nach Frankfurter Vorbild. Mit Geleitwort von Pascal Hesse.

Autor

Nickolas Emrich studierte Jura und war Unternehmer im Franchising, bevor er zur Berliner Polizei wechselte und sieben Jahre als Streifenbeamter diente. Anschließend arbeitete er knapp ein Jahr als Fahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Sein 2024 erschienener SPIEGEL-Bestseller Gier nach Privilegien zeigte bereits, dass er Staatsversagen aus eigener Erfahrung beschreibt. Der Preis unserer Toleranz ist sein zehntes Buch.

Kurzübersicht

  • ISBN: 978-3-69066-278-9
  • Buchart: Sachbuch – Politik & Gesellschaft
  • Format: Softcover
  • Seitenzahl: 176 Seiten
  • Buchgröße (cm) / Gewicht: 21,0 × 13,5 × 1,8 cm / 300 g
  • Erscheinungsdatum: 1. Aufl. / 21. Juli 2026
  • Verlag: Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag
  • Verkaufspreis: 18,00 €

Printausgabe

ISBN 978-3-69066-278-9
Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag

18,00 €