Der Staat gegen Steinhöfel
– Wie der Staat das Recht beugt, die Meinungsfreiheit attackiert – und warum Sie der Nächste sind
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Meinungsfreiheit unter Beschuss: Joachim Steinhöfel dokumentiert den staatlichen Feldzug gegen das freie Wort
Was geschieht, wenn der Staat aufhört, seine Bürger zu schützen, und stattdessen selbst zur Bedrohung wird? Dieser beunruhigenden Frage geht Joachim Steinhöfel in seinem neuen Buch nach – und liefert erschreckende Antworten. Steinhöfel, der profilierteste deutsche Jurist im Kampf für die Meinungsfreiheit und Spiegel-Nummer-1-Bestsellerautor („Die digitale Bevormundung"), hat allein im Jahr 2024 sechzehn Prozesse gegen die Bundesregierung geführt – und alle gewonnen. Diese Verfahren gegen Ministerien, Behörden und das BKA bilden das Rückgrat seines neuen Werks: Sie belegen, dass staatliche Institutionen systematisch und verfassungswidrig in eines der wichtigsten deutschen Grundrechte eingreifen – die Freiheit des Wortes. Der Grund: Die wachsende Angst der Mächtigen vor einer Machtkritik, die sie nicht mehr steuern und kontrollieren können.
Steinhöfel legt die Anatomie einer modernen Repression frei. Vom Bundesamt für Justiz bis hin zu Regierungssprechern, die Bürger öffentlich diffamieren – der Staat setzt seine Ressourcen gezielt als Waffe gegen die eigene Bevölkerung ein. Steinhöfel demaskiert dabei den sogenannten „staatlich-industriellen Zensurkomplex": ein toxisches Geflecht aus Ministerien und staatlich finanzierten NGOs, die unter dem Deckmantel der „Zivilgesellschaft" das erledigen, was dem Staat per Grundgesetz ausdrücklich verboten ist – die Einschüchterung von Bürgern und die Unterdrückung freier Rede.
Das Buch benennt vier zentrale Alarmzeichen: Erstens die sogenannte „Tulsa King"-Doktrin, mit der der Staat Bevormundung und Gängelung an NGOs auslagert, um die Grenzen des Grundgesetzes zu umgehen. Zweitens das autoritäre Mindset führender Politiker: Steinhöfel analysiert die Rhetorik von Nancy Faeser, Robert Habeck und Lisa Paus und zeigt auf, wie Minister das Grundgesetz kurzerhand zum bloßen „Thesenpapier" umdeuten. Drittens die Justiz im Sog der Politik – von Hausdurchsuchungen wegen eines „Schwachkopf"-Memes bis zur gezielten Jagd auf Meinungen, die noch „unterhalb der Strafbarkeitsschwelle" liegen. Und viertens die zunehmende Spaltung des Westens: Während die USA die Meinungsfreiheit als Schutzschild des Bürgers gegenüber dem Staat verteidigen, avanciert Europa durch den Digital Services Act (DSA) zum weltweiten Vorreiter staatlicher Bevormundung und der Verfolgung von Plattformbetreibern.
Steinhöfels Befund ist eindeutig: Eine politische Elite, die die unkontrollierte Öffentlichkeit fürchtet, verschanzt sich hinter einem Schutzwall aus öffentlich-rechtlichen Medien und bewusst vage gehaltenen Rechtsbegriffen wie „Hass und Hetze" und „Desinformation". Gegen diesen Schutzwall setzt Steinhöfel ein Grundprinzip unserer Verfassung: „Unsere Grundrechte sind Abwehrrechte gegen den Staat." Sein Buch ist ein Aufruf, diese Rechte heute entschlossener denn je zu verteidigen – und ein unverzichtbares Werk für alle, denen der Fortbestand des Rechtsstaates am Herzen liegt. Mit einem Vorwort von Henryk M. Broder.
Autor
Joachim Nikolaus Steinhöfel, Rechtsanwalt in Hamburg, gehört zu den profiliertesten deutschen Juristen im Medien-, Press- und Wettbewerbsrecht. Seit über drei Jahrzehnten führt er Verfahren, die Maßstäbe setzen – vom Bundesgerichtshof bis zum Bundesverfassungsgericht. Bekannt wurde er durch erfolgreiche Klagen gegen Plattform-Eingriffe in die Meinungsfreiheit sowie durch eine Serie von Verfahren gegen staatliche Übergriffe. Steinhöfel wurde wiederholt als Sachverständiger in Bundestagsausschüssen angehört; seine Expertise wird auch international nachgefragt. Sein Sachbuch „Die digitale Bevormundung" erreichte Platz 1 der Spiegel- und BILD-Bestsellerlisten.
Kurzübersicht
- ISBN: 978-3-69066-259-8
- Buchart: Sachbuch – Politik & Gesellschaft
- Format: Taschenbuch (Paperback)
- Seitenzahl: 256 Seiten
- Buchgröße (cm) / Gewicht: 21,5 × 13,5 x 2,3 cm / ca. 320 g
- Erscheinungsdatum: 1. Aufl. / 19. Mai 2026
- Verlag: Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag
- Verkaufspreis: 18,00 €