Jan A. Karon
Bastardmoderne – Streifzüge durch ein fremdes Deutschland

Bastardmoderne | Streifzüge durch ein fremdes Deutschland | Artikelnummer: 978-3-87336-880-4

Printausgabe

ISBN 978-3-87336-880-4
GHV – Gerhard Hess Verlag

19,00 €

Wutzeuge der Gegenwartskultur: Jan A. Karon diagnostiziert den Zivilisationsverfall der späten Bundesrepublik

Bastardmoderne ist keine theoretische Abhandlung, sondern wortgewaltige Polemik. Kein Gnihihi, sondern Ratatata. Jan A. Karon enthüllt uns den Westen als einen „Bastard“, als eine ungewollte Kreuzung aus postmodernem Relativismus, entfesselten Kapitalströmen, zivilreligiöser Hölle und migrationsextremistischen Auswüchsen. Die übergeordnete Frage ist: Wie wurden wir das, was wir nie sein wollten?

Mit beißendem Witz und unbarmherziger Präzision beobachtet der Autor unsere verkommenen Stadtlandschaften. Ausgehend von einer zornigen Alltagsbeobachtung in Berlin-Kreuzberg – wo Dönerfett, Regenbogenflaggen und Al-Jazeera-Dröhnen die alte Heimat überlagern – stellt das Buch eine düstere Diagnose des gesellschaftlichen Verfalls der „Late-Stage-BRD“, der späten Bundesrepublik. Karon deckt die Mechanismen einer Epoche auf, die aus der Postmoderne hervorging und heute ein groteskes Zerrbild darstellt.

Fluide LGBTQ-Identitäten halten Einzug, und Eliten inszenieren sich als Tugendwächter, während sie den Kitt der Gesellschaft auflösen. Bekenntnisse neuer Glaubensgemeinschaften unterscheiden fast nur noch zwischen Häretikern und Aposteln. Städte verwandeln sich in ein „Fremd-“ und „Zombieland“. Migration und Überfremdung, Pornokultur und Frühsexualität, Kriminalität und zur Unkenntlichkeit veränderte Innenbstädte, eine grüne Scharia, die sich einen neuen besseren Menschen erziehen will, der moderne Fußball als Kommerzspektakel und eine Jugend gesenkten Hauptes – Karon beschreibt all das mit einem Ton, der zwischen wütender Kneipenpolemik und präziser journalistischer Analyse changiert. Karon plädiert nicht für eine Wiederkehr der „goldenen BRD“, sondern für einen radikalen Bruch: Der Westen in seiner jetzigen Form muss kaputtgehen, damit wir leben können. Bastardmoderne provoziert und entrüstet und lässt keinen Zweifel daran, dass wir als Gesellschaft falsch abgebogen sind.

Autor

Jan A. Karon war (und ist) Teil der „Bastardmoderne“. 1992 als Sohn polnischer Eltern in Ludwigshafen geboren, studierte er Politikwissenschaft, Geschichte und Literaturwissenschaft in Heidelberg und Oregon. Zwei Praktika in Kulturprogrammen von Goethe-Instituten in Tel Aviv und St. Petersburg, dann Umzug nach Berlin, wo er für das ZDF, die ZEIT, den Stern und den rbb arbeitete. Seit 2021 Teil des Start-Up NIUS, wo er Recherchen und Reportagen verantwortet.

Rezensionen

TUMULT Magazin / tumult-magazine.net:

„Ein wütendes und scharfsinniges Porträt unserer Jetztzeit, zugleich Brandanschlag auf die Gegenwart. Mit einem Ton, der zwischen wütender Kneipenpolemik und präziser journalistischer Analyse changiert, liefert der NIUS-Redakteur Jan A. Karon lebendige und faktenreiche Betrachtungen zu den Phänomenen, die unsere Zeit prägen.“

Kurzübersicht

  • ISBN: 978-3-87336-880-4
  • Buchart: Sachbuch – Gesellschaft & Zivilisationskritik
  • Format: Klappenbroschur (DIN A5)
  • Seitenzahl: 175 Seiten
  • Buchgröße (cm) / Gewicht: 21,0 × 14,8 × 1,5 cm / 256 g
  • Erscheinungsdatum: 1. Aufl. / 15. April 2026
  • Verlag: GHV – Gerhard Hess Verlag
  • Verkaufspreis: 19,00 €

Printausgabe

ISBN 978-3-87336-880-4
GHV – Gerhard Hess Verlag

19,00 €